silent green Kulturquartier

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Das silent green Kulturquartier ist ein neuer Veranstaltungsort und ein unabhängiges Projekt, das in den historischen Räumlichkeiten des ehemaligen Krematoriums Wedding eine in Berlin einzigartige Heimat gefunden hat.In privater Trägerschaft versteht sich das 2013 gegründete Kulturquartier als geschützter Raum, in dem gedacht, geforscht und experimentiert werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei ein formenübergreifendes Arbeiten: Grenzen einzelner künstlerischer Disziplinen sollen verschoben werden, um sie zu neuen, hybriden Formen zu verknüpfen.

Die Grundlage für ein solches Arbeiten legt die einzigartige kreative Infrastruktur vor Ort, die sich neben der Programmarbeit des silent green Teams auch aus Kooperationen mit der ausgewählten Mietergemeinschaft ergibt: auf 6000 qm rund 100 kreativ und kreativwirtschaftlich Tätige zusammen. Darunter sind mit Institutionen wie dem Musicboard Berlin, dem Label K7!, dem Kunstraum SAVVY Contemporary, dem Harun Farocki Institut sowie dem öffentlich zugänglichen Filmarchiv des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. wesentliche Berliner Akteure mit den Schwerpunkten Musik, Bewegtbild und Bildende Kunst versammelt. Die MARS | Küche & Bar ist die gastronomische Ergänzung des silent green und bildet als Ort des informellen Austausches zwischen den Mietern das Herzstück der Gemeinschaft. Zudem ist das MARS auch eine direkte Schnittstelle zur Weddinger Nachbarschaft.

Als freie Spielstätte und unabhängiger Standort für Kunst und Kultur nutzt das silent green seine Veranstaltungsflächen jedoch nicht nur für eigene Projekte, sondern öffnet diese auch für die Projekte Dritter. Auf diese Weise soll ein Ort der übergreifenden Begegnung und Teilhabe entstehen, in dem sich Netzwerke und Kommunikationsräume zwischen Praxis und Theorie, Forschung und Anwendung, Produktion und Präsentation bilden können. Ziel ist, in Berlin-Wedding eine nachhaltige kreative Infrastruktur aufzubauen, die fest in der Nachbarschaft verankert ist und zugleich kultureller Anziehungspunkt über den Bezirk hinaus ist.

(Quelle: silent green Website)

English 

The silent green Kulturquartier: a new event venue and an independent project shaped by the biographies and interests of all involved parties, which has found a unique home in the historic premises of the Wedding Crematorium in Berlin. Privately owned, silent green sees itself as a protected space for thinking, research and experimentation. Transformation is one of the key words guiding this endeavour, not only with regard to the new function of this listed building, but also in terms of work that transcends various forms: the intention is to move the boundaries of individual disciplines so that they can be interlinked in new, hybrid forms. Transformation is also found in the surrounding environment: as a venue, we culturally and politically position ourselves in Berlin, a transformative place for living and working and a nodal point in East and West German history. Aspects of aesthetic, contemporary and sociopolitical change will accompany our programme.

A conceptual questioning and addressing of artistic and cultural production, presentation and participation is planned, both in stand-alone projects and in the form of collaborations with various institutions and partners. This should facilitate the emergence of a place for intersecting encounters, in which networks and communicative spaces can develop between practice and theory, research and application. The building’s assemblage of tenants should be seen in this light, as it brings together key Berlin actors with a focus on music and moving images, with institutions like the Musicboard Berlin, !K7 Records, headquarter entertainment, the Harun Farocki Foundation (currently being established) and the public film archive of the Arsenal-Institute for Film and Video Art. In addition, from 2016 onwards, silent green will also be one of the venues for the Berlin Film Festival’s Forum Expanded.

(source: silent green website)

 

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